Eilkredit – wo beantragen?

Nicht selten stehen Verbraucher vor einem Riesenproblem: Sie brauchen sehr schnell Geld, etwa weil ein wichtiges Haushaltsgerät kaputt gegangen ist. Die Finanzierung über einen Dispokredit lohnt sich in diesem Fall oft nicht, weil die Kosten dafür zu hoch sind. Als Alternative bietet sich ein Eilkredit an, bei dem das Geld schnell auf dem Konto zur Verfügung steht.

Diese Eigenschaften zeichnen einen Eilkredit aus

Bei einem Eilkredit handelt es sich im Grunde um ein Konsumentendarlehen, das sich jedoch vom konventionellen Ratenkredit nicht unterscheidet. Unterschiede gibt es lediglich bezüglich der Bearbeitungszeit und der Auszahlungsmodalitäten. Denn bearbeitet werden Eilkredite meist innerhalb von Minuten oder allenfalls Stunden. Das Geld wird außerdem schon wenige Tage nach der Unterschrift unter den Vertrag ausgezahlt. Anschließend muss der Kreditnehmer den Betrag in monatlichen Raten zu einem fixen Zinssatz zurückzahlen.

Diese Vorteile bietet ein Eilkredit

Neben der schnellen Bearbeitung sprechen weitere Vorteile für den Eilkredit. So wird ein bonitätsabhängiger Zinssatz festgeschrieben, der Kreditnehmer hat also Planungssicherheit. Die Darlehen werden ohne Zweckbindung und mit flexiblen Laufzeiten bereits mit Beträgen ab 500 Euro ausgezahlt und können kostenfrei bei einer Direktbank angefragt werden, welche die Unterlagen direkt per Mail zuschickt. Im Vergleich dazu ist die Bearbeitung für ein Darlehen bei der Hausbank äußerst schwerfällig, weil die Bearbeitungszeit mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

Für wen eignet sich ein Eilkredit?

Jeder Verbraucher, der über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, kann einen Eilkredit beantragen. Sogar Selbstständige, die ein fixes Einkommen haben, können den Eilkredit in Anspruch nehmen.

Diese Schritte sind notwendig

Der Antragsteller beantragt den Eilkredit bequem über ein Online-Formular. Er muss in einer Maske lediglich sein Einkommen sowie die Fixkosten eintragen. Auch laufende Verträge und Verbindlichkeiten müssen angegeben werden. Abschließend gibt er seine persönlichen Daten an und schickt den Antrag ab. Bei einer positiven Bewertung erhält der Antragsteller ein Kreditangebot per Mail, in dem auch der Zinssatz bereits eingetragen ist. Nimmt der Antragsteller dieses Angebot an, wird der entsprechende Betrag nach maximal fünf Tagen ausgezahlt.Er muss vorab lediglich nachweisen können, dass seine Angaben richtig sind. Neben einer Kopie der Personaldokumente muss er die Gehalts- und Lohnabrechnungen der vergangen drei Monate, Kontoauszüge und eine komplett ausgefüllte Selbstauskunft einreichen. Selbstständige müssen hingegen die Steuerbescheide und Bilanzen aus den vergangenen drei Jahren einreichen. Der Identitätsnachweis erfolgt üblicherweise über das Post-Ident-Verfahren.

Wichtig für den Antragsteller:

Weil Eilkredite nicht zweckgebunden ausgezahlt werden, sollte sich der Antragsteller vorab gut mit seiner wirtschaftlichen Situation auseinandersetzen, um nicht in die Schuldenfalle zu tappen.

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